Aktuelle Beiträge aus Facebook

 

IG Metall und die Vertreter der Neue Halberg Guss (NHG) –und damit auch der Prevent Gruppe- haben die Verhandlung am 20.6.2018 abgebrochen. Nach einer knappen Stunde ging man ohne Ergebnis und ohne neuen Termin auseinander. Die NHG will das Leipziger Werk mit 600 Mitarbeitern schließen, in Brebach sind 300 Stellen gefährdet. Die IG Metall fordert eine Transfergesellschaft und Abfindungen, dieser finanziert über einen treuhänderisch verwalteten Fonds, der für alle Arbeitnehmer ausreichend ist. Eine durchweg gerechtfertigte Forderung.
„Was hier aber abläuft ist die ideen- und konzeptlose Abwicklung der NHG durch Prevent. Den kurzfristigen Gewinnerhalt durch Entlassungen zu erreichen, ist kurzsichtig und schäbig. Die Auftragsverlagerung von Leipzig nach Saarbrücken dient wohl eher der zwingend notwendigen Vertragserledigung, als das es eine echte Standortsicherung darstellt. Das fehlende Konzept von Seiten des Arbeitgebers ist der Garant für das ‚an die Wand fahren‘ der Traditionsgießerei.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Die Gespräche am Streikposten am Tor 2 der NHG und im Streikzelt an der ‚Turnhalle‘ Brebach heute haben gezeigt, dass IG-Metaller motiviert sind, diesen unbefristeten Streik durchzuziehen und um ihre Rechte zu kämpfen. Als Saarlinke stehen wir eindeutig und ohne jeden Zweifel auf der Seite der Arbeitnehmer und der IG-Metall. Und unser Angebot steht: sie brauchen Unterstützung, wir werden da sein.“ #halberg #guss #nhg #igmetall
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Zu Besuch bei den streikenden Kollegen der IG Metall bei Halberg Guss. Die Forderungen der Beschäftigten verdienen Unterstützung. Gute Sache! #halbergguss
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Die Resonanz auf den gemeinsamen Aktionsstand des KV Saarpfalz mit ver.di war groß: volle Solidarität mit den Beschäftigten des UKS! Entlastung ist dringend notwendig - ebenso wie Verständnis für den Warnstreik ... Wir unterstützen mit!
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Gemeinsame Anträge und Themen: Die erste Runde befasste sich mit „Glyphosat und Neonikotinoide“. Und am 19.6.2018 ging er im Gemeinderat Wadgassen einstimmig durch. Hoffentlich folgen noch viele andere Räte.

Antragsinhalt, kurz:
1. Die Gemeinde verpflichtet sich auf den freiwilligen Verzicht von Glyphosat und Neonikotinoide.
2. Drittfirmen sind auf den Verzicht von Glyphosat und Neonikotinoiden vertraglich zu verpflichten. Bei möglicherweise laufenden Verträgen ist auf einen freiwilligen Verzicht hinzuwirken.
3. Bei verpachteten Flächen sollte auf einen Verzicht der Pächter auf Glyphosat und Neonikotinoide hingewirkt werden. Bei Neuverpachtungen sollte der Verzicht vertraglich vorgegeben sein.
4. Bei Landwirten ist zu prüfen, ob und in wie weit die Gemeinde Anreize schaffen kann, dass bei diesen auf einen freiwilligen Verzicht von Glyphosat und Neonikotinoiden hingewirkt werden kann.

Hier die kleine Begleitrede für den Antrag verschriftlicht.

„Liebe Kolleginnen und Kollegen,
unsere Fraktion hatte 2 Anträge eingereicht, von denen nur einer über das System zur Kenntnis gebracht wurde, deshalb der zweite und aus unserer Sicht dringend zu ergänzende Antrag als Tischauslage.
Der erste Antrag beschäftigt sich mit dem Breitband- bzw. Totalherbizid Glyphosat. Dass dies nicht-selektiv alle Pflanzen absterben lässt, so diese nicht gentechnisch behandelt wurden, ist wohl hinlänglich bekannt. Die Gefahr im Umgang ebenso. Und die Möglichkeit, dass es Krebs auslösen kann, ist noch längst nicht vom Tisch. Die Gemeindeverwaltung konnte uns zwar bestätigen, dass nach einigen Versuchen darauf verzichtet wurde und man zu mechanischen Methoden zurückfand. Doch sollte unser Ziel eine „glyphosatfreie Kommune“ sein und dies sollte so auch schriftlich fixiert werden.
Dies steht uns als Kommune, in der der mittlerweile über die Grenzen hinaus bekannte Biobauernhof Comtesse seinen Sitz hat, auch gut als Imagewerbung für die Gemeinde zu Gesicht. Seine nächste Veranstaltung trägt den treffenden Namen „Glyphosat adé“ und zeigt in seinem landwirtschaftlichen Bereich biologisch unbedenklichere Wege auf. Weiterführende Punkte kann man dem Antrag entnehmen und diese werden so auch im Folgeantrag aufgegriffen.
Neonikotinoide, also Kontakt- oder Fraßgifte, werden über die Wurzeln aufgenommen und von dort aus in die Blätter transportiert. Mit diesen hochwirksamen Insektiziden behandelte Pflanzen sind vor beißenden und saugenden Insekten geschützt – nur trifft es auch die Biene, als dringend notwendiges Insekt in der Landwirtschaft, wie die Schädigung von 11.000 Völkern im Oberrheingraben Mitte 2008 zeigte. Die Halbwertzeiten betragen zwischen 3 und 6931 Tagen. Da diese Mittel auf den nikotinischen Acetylcholinrezeptor einwirken, besteht bei Verwehung selbstreden auch eine Gefahr für Mensch und insbesondere Säuglinge.
In unsere Gemeinde brauchen und wollen wir sicherlich alle weder Glyphosat noch Neonikotinoide. Wir bitten deshalb darum, dass die anderen Fraktionen den beiden Anträgen zustimmen.“
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DIE LINKE Stadtratsfraktion fordert dringend Sozialen Wohnungsbau für Saarbrücken - Lothar Schnitzler, Alt-Saarbrücker Stadtrat der Partei DIE LINKE sieht sich in seiner Auffassung bestätigt: alarmierend schlecht schneidet die Stadt Saarbrücken bei der sozialen Ungleichverteilung in den Wohnquartieren nach der Studie des Berliner Wissenschaftszentrums für Sozialforschung „Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte“ ab. Ein Sachverhalt, der, so Lothar Schnitzler, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Saarbrücken, schon lange bekannt ist. Dass Saarbrücken auf Platz 12 von 74 untersuchten Städten rangiere, verwundere nicht. So habe die LINKE seit Jahren ein Programm zur Finanzierung des Sozialen Wohnungsbaus gefordert. Dies wurde von Stadt und Land bisher verhindert. Gerade auch die Forderung der LINKEN, genossenschaftliches Bauen zu ermöglichen, um Menschen mit geringem Einkommen Wohnbesitz zu ermöglichen, würde von der Politik der GroKo nicht gewollt.
Jasmin Pies, baupolitische Sprecherin der Linksfraktion im Stadtrat: „Gerade in sozial schwachen Wohngebieten wird die soziale Infrastruktur geschwächt, indem weder Neubaumaßnahmen noch Renovierungen bestehender Bausubstanz im erforderlichen Ausmaß vorgenommen werden. Ein Beleg dafür ist, dass Kindertagesstätten wie im unteren Alt-Saarbrücken oder Schulbauten wie in Burbach nicht oder erst verspätet auf den Weg gebracht werden. Dank der städtischen Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung werden Neubaumaßnahmen in expandierenden Mittelschichtsquartieren wie am Franzenbrunnen oder auf dem Gelände des IT-Park Saarland vorgenommen. Die betroffenen Armenquartiere profitieren davon nur bedingt. Die Eltern müssen ihre Kinder oft kilometerweit zu den Einrichtungen fahren, da sich in ihrem Wohnumfeld keine sozialen Einrichtungen befinden.“
Jasmin Pies und Lothar Schnitzler fordern umgehend ein Bauprogramm für den Sozialen Wohnungsbau sowie eine Gesamtstrategie für eine soziale Durchmischung der Stadt. Schnitzler und Pies: „In Wohnquartieren wie beispielsweise Dudweiler, Alt-Saarbrücken, Burbach und Malstatt besteht besonders dringend Handlungsbedarf. Das Problem der sozialen Ausgrenzung betrifft grundsätzlich das gesamte Stadtgebiet. Besonders sind die 15- bis 29-Jährigen sowie die ab 65-Jährigen zunehmend betroffen. Junge Menschen ohne Zukunftsperspektiven und alte Menschen in Armut und sozialer Ausgrenzung sind Sprengstoff für unsere demokratische Gesellschaft!“ #dielinkesaartwitter

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DIE LINKE: Windelbonus wird rückwirkend erhöht - Die Vorsitzende der Linksfraktion im Saarbrücker Rathaus, Claudia Kohde-Kilsch, und die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Patricia Schumann, zeigen sich erfreut über die in der letzten Stadtratssitzung beschlossenen Erhöhung des Windelbonus. Es handelt sich um einen städtischen Zuschuss, der Familien mit Kleinkindern und inkontinente Personen finanziell entlasten soll.
Kohde-Kilsch: „Seit Einführung des Windelbonus im Jahr 2011 wurde an Familien mit Kleinkindern ein jährlicher Zuschuss von 25,-- Euro, an inkontinente Menschen 50,-- Euro gezahlt. Die Verwaltung der Landeshauptstadt Saarbrücken hat auf einen Antrag meiner Fraktion im Januar die Möglichkeit einer Erhöhung der Zuwendung geprüft und in der vergangenen Stadtratssitzung einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt. Diesem wurde seitens des Stadtrates zugestimmt.“
Damit sei, so Kohde-Kilsch, die Entscheidung gefallen, den Windelbonus rückwirkend ab 1.1.2018 um fünf Euro zu erhöhen. Patricia Schumann ergänzt: „Aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen, insbesondere auch bei der Müllentsorgung, ist es notwendig geworden, die Zuwendungssumme an Betroffene zu erhöhen, um diese Mehrausgaben abzufedern. Dadurch erhalten Familien mit Kleinkindern rückwirkend 20% und Inkontinente 10% mehr Zuschuss in Form des Windelbonus. Der Weg über die Verwaltung mittels eines von uns gestellten Prüfauftrages war notwendig, um eine Erhöhung des Windelbonus ohne Nachtragshaushalt haushaltssicher zu ermöglichen.“
Anträge auf Windelbonus können noch bis zum 29. Juni schriftlich oder persönlich bei den Bürgerämtern in der City, Dudweiler, Halberg und West gestellt werden. #dielinkesaartwitter

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Warnstreik ver.di für mehr Personal am #Universitätsklinikum #Homburg und Kampagneninfostand zum Pflegenotstand DIE LINKE. in Homburg am 19.6.2018. Bilder: Michael Mamiani
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(ph) Rundbrief 2018-19 als Einzelbilder sowie

Druckfassung der PDF: LINK

Ausgabe als Flipbook: LINK
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Linke on tour: diesmal politische Bildungsfahrt nach Berlin
Die politische Bildungsfahrt vom 13. bis 16. Juni 2018, auf Einladung unseres saarländischen Abgeordneten im Deutschen Bundestag Thomas Lutze, umfasste wieder ein hochinteressantes Programm: „Wege - Irrwege – Umwege“ im Deutschen Dom, Holocaust-Mahnmal, Besuch des Deutschen Bundestages, Berlinrundfahrt, Haus der Wannseekonferenz, Olympia-Stadion, saarländische Vertretung und Kulturbrauerei mit der Ausstellung „Alltag in der DDR“.
Neue Informationen, mehr Hintergrundwissen um die politische Entwicklung unseres Staates, schwarze Stunden aber auch bemerkenswerter persönlicher Einsatz auf dem Weg hin zu unserer Demokratie. Es war ein anspruchsvolles und forderndes Programm, das aber auch Zeit fürs Entspannen bzw. die Verarbeitung der neugewonnen Informationen vorsah.
Die mitgefahrenen Genossinnen und Genossen bedanken sich bei Thomas Lutze (MdB) ganz herzlich auch für die vielen persönlichen Kontakte, die er durch viel sportlichen Einsatz zwischen den namentlichen Abstimmungen ermöglichte. Und natürlich für die einstündige Diskussionsrunde direkt zu Beginn. Ein Abgeordneter zum Anfassen, hier und in Berlin. Gute Sache!
Bildergalerie: LINK
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Die schwarze Null steht beim LSVS über allem - LSVS und kein Ende. Die Vergangenheit ist geprägt durch einen gemeinsamen CDU/SPD-Proporz um die Geschäftsführerposten bei Saartoto und LSVS, das Scheckverteilen durch Vertreter beider Parteien, mangelnde Transparenz und Kontrolle. Die Folgend sind verheerend: 20 Millionen Euro Schulden bei der Landesband, Bedarf an 10 Millionen für Bestandsforderungen, ein strukturelles Defizit von 2,3 Millionen pro Jahr. Der angeblich alternativlose Sanierungsplan sieht u.a. den Abbau von 182 auf 77 Arbeitsstellen vor: 105 Angestellte fallen weg.
„Liest man dann aktuell, dass Anke Rehlinger (SPD, stv. Ministerpräsidentin und SPD-Vorsitzende Saar) dafür plädiert, dass Personalrat und Gewerkschaft miteinbezogen werden sollten, dass sie sich einen Sozialtarif vorstellen kann, kann einem schlecht werden. Die CDU kann ohne die SPD an der Saar wenig bis nichts. Und nun kommt von einer angeblichen Arbeiterpartei so ein seichtes Gefasel? Frau Rehlinger, googeln Sie mal, wofür das S in ihrem Parteinamen steht. Gehen Sie endlich für die Arbeiter auf die Barrikaden! Fordern Sie klar, dass das Schicksal der Arbeitnehmer ebenso alternativlos ist, wie die Zukunft des Saarsports!“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Wenn Klaus Bouillon (CDU) -als Sportminister Chef der Rechtsaufsicht und Vorsitzender des Aufsichtsrates- nach einem Jahr dann doch mal feststellt, dass diese Kombination einen grundsätzlichen Interessenskonflikt darstellt, dann bekommt der SZ-Titel ‚Die schwarze Null steht beim LSVS über allem‘ eine ganz neue Bedeutung.“ #lsvs #cdu #spd #angeblichalternativlos
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Betrachtung: Panem et circenses 2018 - Schaltet die Politik in den Schweinsgalopp und dominieren Meisterschaften die Medien, dann geschieht meist Übles. Weltmeisterschaft 2006 - Mehrwertsteuer wird von 16 auf 19 Prozent erhöht. Weltmeisterschaft 2010 - Erhöhung der Beiträge für die gesetzliche Krankenkasse von 14,9 auf 15,5 Prozent. Europameisterschaft 2012 - der Beschluss des Meldegesetzes braucht eine knappe Minute. Weltmeisterschaft 2018 - Parteienteilfinanzierung steigt um 15 Prozent. Jetzt wurde durch CDU/CSU und SPD die Aufstockung der Parteigelder um 25 Millionen Euro beschlossen - anderthalb Wochen dauerte die Änderung. Die Dauer der Entscheidungsprozesse in anderen Bereichen -wie dem Sozialen Wohnungsbau, der Bekämpfung des Pflegenotstandes- dauern hingegen Jahre.
„Hier finanzieren sich CDU/CSU und SPD das schlechte Abschneiden bei den Wahlen nach. Gefaselt wird von Digitalisierung, Datenschutz und weniger Freiwilligen. Digitalisierung spart bei richtiger Konzeption Geld und generiert keine höheren Ausgaben. Den Datenschutz und seine Folgen haben CDU/CSU und SPD federführend mitverbockt. Alle müssen den Mehraufwand selbst stemmen, nur die Mitverursacher nicht.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Der Gipfel ist aber der Verweis auf die ehrenamtlich Tätigen, die schwerer zu finden sind. Wenn man eine Politik jenseits der Bedürfnisse der Menschen macht, dann bleiben diese Menschen tatsächlich weg. Sich die eigene, miserable Politik so zu finanzieren, ist der Gipfel der Unverschämtheit.“
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Saarländische Besuchergruppe bei unserem MdB Thomas Lutze
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Karl-Liebknecht-Haus
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DIE LINKE: Gemeinwesenprojekt Dudweiler kommt! - Fraktion sieht sich bestätigt - Antrag zum Haushalt noch abgelehnt
DIE LINKE. im Regionalverband Saarbrücken sieht sich bestätigt. Nach längeren Planungen und Diskussionen soll nun das geforderte Gemeinwesenprojekt Dudweiler umgesetzt werden. Wie die jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, Dagmar Trenz mitteilt, sei dies auch dringend notwendig.
Dudweiler sei der Stadtbezirk, der die höchsten Hartz-IV-Steigerungen aufweise, ohne dass die notwendigen Beratungs- und Interventionsstrukturen vorhanden seien. Es sei nur konsequent, wenn das örtliche Kinder- und Elternbildungszentrum (KIEZ), zum Gemeinwesenprojekt ausgebaut werde.
Damit werde eine Lücke geschlossen. Dudweiler der einzige Stadtbezirk in Saarbrücken der bisher ohne Gemeinwesenprojekt auskommen müsse. Gemeinwesenarbeit, so DIE LINKE, biete u.a. umfassende Sozialberatung an, schaffe Räume für Begegnung, unterstütze unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und trage maßgeblich zum sozialen Frieden im Regionalverband bei.
Noch bei den Haushaltsberatungen für 2018, so Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz, habe die wilde Ehe aus CDU und SPD den Antrag der Fraktion DIE LINKE, auf Gründung des Gemeinwesenprojekts Dudweiler noch abgelehnt. Jetzt müssten auch die Großkoalitionäre begreifen, dass Armutsbekämpfung, Frieden und Sicherheit nicht ohne Investitionen in soziale Infrastruktur möglich seien.
DIE LINKE im Netz: www.dielinke-regionalverband.de #dielinkesaartwitter

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Danke für den unermüdlichen Einsatz der letzten Tage und Wochen - Die letzten Tagen und Wochen haben das Saarland gebeutelt und von einer echten Entspannung kann man immer noch nicht ernsthaft sprechen: Unwetter, Sturm, sintflutartige Regenfälle und Hochwasser. Stromausfälle, überflutete Keller, Erdrutsche wie heute zwischen Dillingen-Wallerfangen, umstürzende Bäume, es sind nur tagesaktuelle Beispiele - die Liste der Schäden und persönlichen Katastrophen ließe sich fast beliebig erweitern. „Und mittendrin waren und sind stets die ehren- und hauptamtlichen Kräfte im Einsatz um zu helfen und noch Schlimmeres zu vermeiden. Viele wären ohne sie aufgeschmissen gewesen.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar.
„Dieser hohe persönliche Einsatz verdient höchsten Respekt und man kann einfach nur von Herzen Danke sagen.“
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Anstieg der Wirtschaftskriminalität ist besorgniserregend und vermeidbar - „Während in der Öffentlichkeit andere Verbrechen und Straftaten fast täglich Schlagzeilen produzieren, ist ein fast 26-prozentiger Anstieg der Schadenssumme bei Wirtschaftskriminalität offensichtlich nur eine Randnotiz. Man bekommt schon den Eindruck, dass es sich hierbei um Kavaliersdelikte handelt“, so Thomas Lutze, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heute vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichten Zahlen zur Wirtschaftskriminalität. Lutze weiter
„Wir brauchen dringend eine personelle Aufstockung im Bereich Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität. Nach Auffassung der Linksfraktion sind die ermittelten Straftaten nur die Spitze des Eisbergs. Hier entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden, der zumindest in dieser Höhe mit mehr Fahndungspersonal absolut vermeidbar wäre.“ - LINK

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Thomas Lutze, MdB: Nach Saar-Hochwasser – über Ursachen Klimawandel und Flächenversiegelung muss geredet werden
„Unser Saarland war in den letzten Wochen von mehreren Unwettern betroffen. Diese unterschieden sich in ihrer Intensität und Auswirkungen deutlich von denen der letzten Jahrzehnte. Neben den üblichen Wetterschwankungen sind aber auch der fortschreitende Klimawandel und die nach wie vor zunehmende Flächenversiegelung wichtige Ursachen“, so Thomas Lutze, saarländischer Bundestagsabgeordneter. „Diese Ursachen sind nicht natürlich oder gottgegeben, sondern verursacht in unserer Gesellschaft.“
„Die Einhaltung der vereinbarten Klimaziele darf nicht weiter ein freiwilliger Nebensatz in Politik und Wirtschaft sein, dessen Zeitrahmen man beliebig nach hinten schieben kann. Das Ziel, die Erderwärmung zu begrenzen, ist kein abstraktes Planspiel, sondern lebensnotwendig. Hier haben die Kommunen, aber vor allem die Bundes- und Landespolitik einen riesigen Nachholbedarf. Dazu gehören vor allen die Reduzierung von Abgasen im Verkehr, der Schadstoffe in der Landwirtschaft und die Förderung klimaschonender regionaler Wirtschaftskreisläufe“, so Lutze, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag.
„Auch im Saarland muss die weit verbreitete Flächenversieglung durch Industrie- und Gewerbebebauung sowie die Straßeninfrastruktur deutlich eingeschränkt und zurückgebaut werden. Ebenso müssen kleiner Bachläufe – an denen sich die Wassermassen verheerend abarbeiteten – konsequent renaturieret werden. Wiesen und Wälder können große Wassermassen zurückhalten, Straßen und Dämme nicht“, so Lutze abschließend.

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LINKE Stadtratsfraktion fordert unverzüglich Neubau der Handwerkskammer in Saarbrücken - Die Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) bemüht sich seit Jahren, an ihrem Standort in der Hohenzollernstraße einen Neubau zu realisieren, der den modernen Anforderungen eines Handwerks- und Ausbildungszentrums entspricht. Obwohl die Geschäftsleitung der HWK in intensivem Austausch mit den Baubehörden von Stadt und Land steht, wird von deren Seite eine Realisation blockiert.
Die baupolitische Sprecherin der Linksfraktion im Stadtrat, Jasmin Pies, unterstützt den geplanten Neubau auf dem Parkgelände des ehemaligen Kultusministeriums: „Es geht darum, den Standort der Handwerkskammer zukunftsfähig zu machen. Gerade das geplante Ausbildungszentrum des Handwerks ist in Alt-Saarbrücken bestens platziert. Unverständlich bleibt, warum weder Oberbürgermeisterin Britz, noch Bauminister Bouillon das Vorhaben unterstützen, obwohl so Fördermittel des Bundes verloren gehen können und der Verbleib des Standortes gefährdet wird.“.
Lothar Schnitzler, finanzpolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion DIE LINKE, fordert einen umgehenden Baubeginn. Denn: „Es entsteht der Eindruck, dass von der Großen Koalition von CDU und SPD seitens des Landes ein großes Interesse besteht, den Standort der HWK außerhalb Saarbrückens zu platzieren. Mehrere Städte, darunter Neunkirchen, haben bereits Interesse signalisiert, das Bauvorhaben der HWK bei sich realisieren zu wollen“.
Pies und Schnitzler sind sich sicher, dass dies kein Einzelfall ist. So habe die Verlagerung der Bereitschaftspolizei vom Wackenberg nach Kirkel, das geplante IT-Breitbandzentrum oder die Verlegung des Logistikunternehmens Schenker von Saarbrücken weg, schon längst ein Ausmaß erreicht, das zum Schaden der Stadt gereiche. Statt Landeshauptstadt und Oberzentrum Saarbrücken zu stärken, werde immer mehr eine dezentrale Ansiedlungspolitik zum Schaden der Stadt betrieben.

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Halberg Guss, DIE LINKE. steht klar an der Seite der Gewerkschaft und der Arbeiter - Sicherlich zu Recht sieht die IG Metall den Saarbrücker Standort des VW-Zulieferers „Neue Halberg Guss“ noch lange nicht gerettet. Ein verlässliches und vor allem nachhaltiges Konzept zur Zukunftssicherung liegt nicht vor.
„Der Plan Leipzig 2019 zu schließen, würde dem Saarbrücker Standort etwas Luft verschaffen. Der Preis sind die verloren Arbeitsplätze eines anderen Standortes. Doch wo sind das in sich stimmige Konzept und die tragfähige Lösung, die den Standort und die 1300 Arbeitsplätze im Saarland auch für die Zukunft sichern werden. Bei der aktuellen Lage hat die IG Metall vollkommen recht scharfe Kritik zu üben und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um der Prevent-Gruppe einzuheizen. Das Reinziehen der „Neue Halberg Guss“ durch die Prevent-Gruppe in deren Streit mit VW, ist ein Unding. Die Zeche sollen wieder die Arbeitnehmer zahlen.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Wir stehen als Saarlinke ganz klar zur Gewerkschaft, deren Forderungen und den Arbeitern der Neuen Halberg Guss. Ohne Wenn und Aber.“
Online-Petition: LINK #halbergguss #igmetall
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