zurück

 

DIE LINKE: Mehr Bahn für Burbach!

7. Februar 2019 -

Der ÖPNV im Saarbrücker Westen muss besser werden - „Mehr Bahn für Burbach!“ Mit dieser zentralen Forderung hat DIE LINKE. OV Burbach auf die teils verstörenden Äußerungen der Saarbahn zum öffentlichen Personennahverkehr in Saarbrücken reagiert. Es sei, so Ortsvorsitzender Manfred Klasen, einfach falsch zu behaupten, das Autofahren in Saarbrücken so attraktiv sei, dass es kaum einen Anreiz gäbe, auf Bus und Bahn umzusteigen.

 

„Die Saarbahn soll sich bitte mal die Situation in Burbach ansehen.“ Dort gäbe es morgens Stau, Mittags Stau und gegen Abend ebenfalls Stau. Mitten in diesem Stau von PKWs und LKWs ständen auch die Busse der Saarbahn, insbesondere die Linien 102, 108, 122 und 110. Der Weg zur Autobahn sei in diesen Zeiten dicht und die Busse in Richtung Innenstadt ständen spätestens im unteren Malstatt im zweiten Stau. Selbst die Querlinien wie die 134 und die 129 seien oft genug verspätet.

 

Manfred Klasen, der als Bezirksbeigeordneter West derzeit den erkranken Bezirksbürgermeisters vertritt, weißt auf die vielfältigen und einstimmigen Initiativen hin, die bisher vom Bezirksrat ausgingen. Dazu zähle u.a. der Ausbau und die Reaktivierung des schienengebundenen Nahverkehrs (Bahn und S-Bahn) im Westen der Stadt, neue Haltepunkte und besserer Service.

Vielleicht liege die eher mäßige Nutzung des ÖPNV ja in erster Linie an einem zu gering ausgebauten schnellen, schienengebundenen Nahverkehr, an den häufigen Verspätungen und natürlich an den zu hohen Fahrpreisen.

Es wäre sicher unfair, so DIE LINKE, die Probleme allein der Saarbahn zuzuschreiben. Hier müsse insbesondere auch das Land mit der Förderung der Bahn und einem vernünftigen Verbundsystem, mit günstigen Preisen, einen wesentlichen Beitrag leisten!

Deshalb erwarte man von der Saarbahn aber auch von der Stadtverwaltung, dass sie wiederholt und mit Nachdruck insbesondere dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium auf den Füßen stehen müssten. Es gelte die berechtigten Interessen, auch der Burbacher Bevölkerung, mit Nachdruck zu vertreten, so DIE LINKE abschließend.