Antragsvorlagen: Kita | Gelbe Tonne/Gelber Sack


Der Landesverband Saar beteiligt sich aktiv in der ´Pflegenotstand stoppen´-Kampagne - und der neuen Kampagne Bezahlbare Miete statt fetter Rendite


Bitte an die Webmaster im Landesverband: Bitte überprüft eure Website, dass ein aufrufbares und hinreichendes Impressum eingebunden ist. Da EU-DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) und das BDSG (neu) am 25. Mai 2018 anwendbar werden, müssen alle unserer Seiten eine Datenschutzerklärung beinhalten. Hilfestellung: Vorlagen Impressum und Datenschutzerklärungen

Termine im Landesverband

28. März 2019
Gleichberechtigung - Es gibt immer noch viel zu tun
Saarbrücken N.N. Nauwieser 19, Nauswieserstr. 19 18.30 Uhr

 

Terminübersicht



Antragsvorlagen: Kita | Gelbe Tonne/Gelber Sack


Der Landesverband Saar beteiligt sich aktiv in der ´Pflegenotstand stoppen´-Kampagne - und der neuen Kampagne Bezahlbare Miete statt fetter Rendite


Bitte an die Webmaster im Landesverband: Bitte überprüft eure Website, dass ein aufrufbares und hinreichendes Impressum eingebunden ist. Da EU-DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) und das BDSG (neu) am 25. Mai 2018 anwendbar werden, müssen alle unserer Seiten eine Datenschutzerklärung beinhalten. Hilfestellung: Vorlagen Impressum und Datenschutzerklärungen

Termine im Landesverband

28. März 2019
Gleichberechtigung - Es gibt immer noch viel zu tun
Saarbrücken N.N. Nauwieser 19, Nauswieserstr. 19 18.30 Uhr

 

Terminübersicht



Pressemitteilungen

 

Artikel des Landesverbandes

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit – das Geschlecht darf keine Rolle spielen

8. März 2019 - Tausende Menschen sind aktuell im Saarland von Armut betroffen oder zumindest bedroht. Frauen dabei durch niedrigere Löhne und unfreiwillige Teilzeit im normalen Berufsleben mehr als ihre männlichen Arbeitskollegen. Frauen, die sich noch immer mehrheitlich um die Erziehung der Kinder und Pflege der Älteren kümmern, werden bei ihrem eigenen Rentenanspruch noch immer benachteiligt, obwohl gerade sie eine herausragende Leistung in der Familien- und Sorgearbeit erbringen. „Wenn man sich vor Augen führt, dass Frauen deutschlandweit fast 21 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen ist das ein unhaltbarer Zustand. Wir brauchen endlich eine Politik die gute Arbeit zu fairen Löhnen garantiert. Und eine Politik, die den Abstand zwischen den Geschlecht...

Artikel

Frauen auch ohne Beruf oder nach langer Pause dauerhaft ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen

8. März 2019 - DIE LINKE.Dillingen lobt anlässlich des heutigen Weltfrauentages das vorbildliche Engagement des Frauenbeschäftigungsprojektes der Difa in Dillingen, fordert aber eine andere Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, um Frauen ohne Beruf oder nach langer Pause dauerhaft ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. „Für diejenigen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben, sollte es einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor mit existenzsichernden Löhnen geben – mit Stellen, die sozialversicherungspflichtig, unbefristet, freiwillig und tatsächlich zusätzlich sind“, erklärt der Vorsitzende Sascha Sprötge. „Die bisherigen Programme reichen dafür nicht aus. Wir brauchen auch flächendeckend kostenfreie Kita- und Kindergärtenpl...

Artikel

DIE LINKE: Frei- und Hallenbäder retten!

4. März 2019 - „Wir brauchen eine landesweite Bädergesellschaft“ - Für die Rettung der Frei- und Hallenbäder im Saarland hat sich die Fraktion DIE LINKE. im Regionalverband Saarbrücken ausgesprochen. „Wir brauchen eine landesweite Bädergesellschaft und es muss klar sein, dass keine Schwimmbäder geschlossen werden dürfen“, so der Fraktionsvorsitzende Jürgen Trenz. Es gäbe kaum kommunale Einrichtungen die so stark von den Bürgerinnen und Bürgern gewünscht seien, wie öffentliche Schwimmbäder. Dies habe sich im Regionalverband sehr deutlich gezeigt, als die Bürgerinnen und Bürger vor Jahren wegen Plänen für Schwimmbadschließungen auf die Barrikaden gegangen seien. Diese geplanten Schwimmbadschließungen wurden letztlich durch massiven Bürgerprotest und a...

Artikel

Fast 50.000 Arbeitslose im Berichtsmonat Februar 2019

1. März 2019 - Die Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit weist für den Februar 2019 eine offizielle Arbeitslosigkeit von 32.770 Saarländerinnen und Saarländern aus. Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, werden in den Berichten bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Ebenso viele der Arbeitslosen, die älter als 58 sind. Insgesamt wurden so 16.063 Personen rausgerechnet um eine angenehmere Statistik hinzubekommen. „Nur hilft den Menschen dieses monatliche Rumschieben im Zahlenwerk nicht.“, so Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender DIE LINKE. Saar. „Fakt ist, dass es fast 50.000 Saarländerinnen und Saarländer in Arbeitslosigkeit gibt, viele Stellen akut bedroht sind und die Zahl der Mensc...

Artikel

Liste   Prospekt

 

Aktuelles auf Twitter

Politischer Aschermittwoch - DEN sollte man diesmal auf keinen Fall verpassen. t.co/CwPPCXjPJp

Haushalts...entwurf 2019? Doppelt soviel für Verteidigung wie für Bildung und Forschung, Familie passt locker viermal rein und Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit fast 20 Mal. Fail. t.co/633fWixQOU

Die ersten Kreis-Themenforen gibt es nun auch als Flyer. t.co/QVPm9MCGn7


 

Redaktionelle Kurzbeiträge

17. Januar 2019
100 Jahre Frauenwahlrecht

 

Wir Frauen haben die Wahl und das seit 100 Jahren.
Doch haben wir das wirklich?
Seit 100 Jahren können wir aktiv für eine starke Demokratie eintreten und Entscheidungen treffen, die auch uns Frauen ein gutes Leben bescheren sollen.
Aber ist das wirklich so?
Seit 100 Jahren können wir wählen aber auch gewählt werden.
Dennoch sind viel zu wenig Frauen in den Parlamenten vertreten und oft fallen dann auch Entscheidungen, die eher nicht den Interessen der weiblichen Bevölkerung entsprechen.
Frauen werden, gerade in Deutschland, für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt als Männer. In der Regel sind das 26% weniger Gehalt.
Die Erziehungs- und Familienzeiten werden nicht oder schlecht vergütet und bei den Rentenberechnungen un ... ganzen Beitrag anzeigen

17. Dezember 2018
Orga LV: LSK im Weihnachtsurlaub

Schiedskommission ist vom 19.12.2018 bis 02.01.2019 nicht erreichbar. Die LSK-Mitglieder wünschen ... ganzen Beitrag anzeigen

24. November 2018
Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

 

Gegen Sexismus. Gegen Gewalt. Für Gleichberechtigung. An jedem Tag. Anbei der Aktions- und Infoflyer der Kreisarbeitsgemeinschaft Frauen im Kreisverband DIE LINKE. Saarlouis.

UM WAS ES AM 25.11. GEHT
„…auch in Deutschland ist Gewalt gegen Frauen kein Randproblem. Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums werden rund 37 Prozent aller Frauen zwischen 16 und 85 Jahren mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von körperlicher Gewalt oder Übergriffen. Hinzu kommt die so genannte ‚häusliche Gewalt', die jede vierte Frau durch ihren Partner erlebt (Stand: Juni 2007). 2007 hat die Bundesregierung einen Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen verabschiedet, der mehr als 130 Maßnahmen gegen jegliche Form von Übergriffen – häusliche und sexuelle Gewalt, Stalking, Frauenhandel, Zwangsverheiratung o ... ganzen Beitrag anzeigen

zu den Artikeln

Artikel der Bundestagsfraktion

Für eine aktive europäische Industriepolitik 

Bundesregierung darf nicht zu Trumps Nahostplänen schweigen

Artikel Bundestagsfraktion

Artikel aus dem saarländischen Landtag

anzeigen

Artikel unseres saarländischen Mitgliedes des Deutschen Bundestages, Thomas Lutze

Brauchen wir weitere Autobahnen? - "Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten", so ein altes Sprichwort. In der Landeshauptstadt wird immer wieder diskutiert, ab man die bestehenden Autobahnen A1 / A6 / A620 / A 623 nicht besser verbinden kann. Lückenschlüsse und Querverstrebungen suggerieren, dass Staus vermieden und lästige Verkehrsbelastungen (Lärm, Abgase) vermindert werden können. 1. Nein: Zusätzliche Straßen und das Schließen von Lücken und Verengungen wird immer zu Folge haben, dass noch mehr Autos und LKW diese Straßen benutzen. Staus wird es vielleicht nicht mehr dort geben, wo sie heute Alltag sind, sondern 500/1000/2000 m weiter. Irgendwo ist immer eine Ampel, eine Ausfahrt, ein Unfall… 2. Nein: Saarbrücken hat auf den Fernstraßen kaum klassische Durchgangsverkehre. Der Ziel- und Quellverkehr Saarbrücken liegt bei ca. 85 Prozent. Macht man aber Umleitungen (z.B. von der A1 zur A623 oder von der A6 zur A620), dann fahren die meisten Fahrzeuge immer noch zu dem gleichen Ziel, meist mitten in der City oder in ein Gewerbegebiet. Klassische Fernverkehre bleiben auf der A6 (Mannheim-Metz) oder der A8 (Luxemburg - SLS/NK -Karlsruhe). Einzige Ausnahme sind LKW-Verkehre von der A1 (Trier) in Richtung A6 (Richtung Metz). Hier könnte das aktuelle Chaos in der Lebacher Str. verringert werden, das dann aber spätestens zum Ludwigkreisel/Westspange verlagert wird. 3. Nein: Eine Verschwenkung A6 – Deutschmühltal – A620 macht sehr wenig Sinn, da der Aufwand erheblich ist und Verkehre aus Richtung Frankreich nach Völklingen/Saarlouis kaum über Saarbrücken laufen. Die A620 ist zwischen Saarbrücken und Völklingen für ihre werktägliche Stauanfälligkeit bekannt, LKW fahren eher über Überherrn/Lisdorf. Nein. Will man wirklich etwas verändern, braucht man einen viel besseren und kostengünstigeren ÖPNV als Alternative zum Autoverkehr. Güterfernverkehre gehören auf die Schienen, Güterlieferverkehre auf moderne, leise und schadstoffarme Fahrzeuge. Während die Öffentlichkeit über die Diesel-PKW schimpft, müsste dringend Hand angelegt werden bei den LKWs. Hier könnten Wasserstoff-Fahrzeuge schon längst die Regel anstatt Prototypen sein.

Rede Thomas Lutze (MdB) auf dem politischen Aschermittwoch - Neunkirchen, Gebläsehalle, 6. März 2019 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Genossinnen, liebe Freunde, eine Aschermittwochsveranstaltung ist in der Regel ein Schlagabtausch zwischen den politischen Parteien. Ein Ritual, was seit Jahrzehnten fest in den politischen Kalendern verankert ist. Das gegenseitige Plattmachen des politischen Mitbewerbers und das Herausstellen der eigenen Unfehlbarkeit dominiert hierbei. Alle Jahre wieder, frei nach einer alten Schwarz-Weiß-Filmserie, die jedes Jahr zum Jahreswechsel im Fernsehen läuft. Ich werde heute aus diesem Korsett etwas ausbrechen. Vielleicht ist es wichtiger, mal auf die realen Probleme in unserem Land hinzuweisen. Davon gibt es mehr als genug. Und vielleicht kann es auch passieren, dass der eigene Laden an der einen oder anderen Stelle auch etwas abbekommt. Denn sachliche Kritik ist immer auch die Möglichkeit besser zu werden. Blicken wir mal auf die Bundespolitik: 9 bis 10 Prozent für DIE LINKE, so sagen es übereinstimmend die Prognosen. Man könnte sich zufrieden zurücklehnen. Die Zeiten, wo unsere Partei zittern mussten, die 5-Prozent-Sperrklausel zu erreichen, sind Geschichte. Doch wie sieht es um uns herum aus? Die Sozialdemokratie zum Beispiel hat sich in den letzten Jahren halbiert. Nicht unser Problem, könnte man meinen. Wenn die Verluste der SPD aber nicht ansatzweise dazu führen, dass DIE LINKE zulegt, dann darf man schon fragen, woran das liegen könnte. Und mit der sogenannten AFD ist eine neue, rechtsextreme und neofaschistische Partei auf dem politischen Markt gekommen. Wir als LINKE haben zu denen eine klare inhaltliche und personelle Abgrenzung und das ist gut so. Denn neben den menschenverachtenden rechtsradikalen Positionen ist dieser Laden vor allem auch ein neoliberaler Haufen. Die AFD macht nicht Politik für die kleinen Leute, sondern für das Finanz- und Großkapital. Und trotzdem wählen viele kleine Leute genau diese Partei, zum großen Teil aus Protest. Wir LINKE müssen aber wieder die Protestpartei werden, der Anwalt der kleinen Leute, der Ausgegrenzten und der Arbeitnehmer. Nimmt man die aktuellen partei-politischen Rahmenbedingungen, dann müssten wir dort stehen, wo jetzt die Grünen gelistet werden. Sind wir aber nicht, und darüber sollten wir zumindest einmal nachdenken. Vielleicht sind da mal nicht alle anderen Schuld, sondern vielleicht auch wir selber. Sowohl in der Bundespolitik als auch hier bei uns im Saarland führen wir zu wenige inhaltliche Debatten. Meistens geht es um Personalfragen und skurriles Lagerdenken. So war es vollkommen korrekt und sinnvoll, neben den eher linken Parteien SPD, DIE LINKE und den Grünen eine Sammlungsbewegung zu gründen. Denn breite Mehrheiten im Land wollen eine sozial-ausgerichtete Politik, wollen Hartz-IV überwinden und die Rechte der Arbeitnehmer stärken. Armutsfeste Renten sind mehr als mehrheitsfähig - genauso wie ein Land ohne eine Armee, die an allen möglichen Kriegen in der Welt teilnimmt. Und mehrheitsfähig ist auch die Aussage, dass mit einem Verbot von Waffenexporten einschneidende Fluchtursachen bekämpft werden können. Doch im Deutschen Bundestag ließ sich in der Vergangenheit darüber nie darüber eine parlamentarische Mehrheit organisieren. Also braucht es Druck auf die Parlamentarier, Druck aus der Gesellschaft, Druck von der Straße. Doch nach einem hoffnungsvollen Start wurde schnell klar, dass eine Bewegung nicht von Oben herab organisiert werden kann. Und auch eine Linkspartei 2.0 braucht kein Mensch. Und wenn dann in unserem Bundesland #aufstehen via Order per Mufti instrumentalisiert wird, Diskussionen im Internet zensiert werden oder ein wie auch immer geartetes Leitungsgremium zu dreiviertel aus Mitarbeitern der Landtagsfraktion zusammengestellt wird, dann machen da weder Leute aus Grünen und SPD mit - noch viele aktive Parteimitglieder und Wähler unserer Partei. Nein, man muss sich schon fragen, ob es den Machern wirklich darum geht, neue Mehrheiten zu gewinnen oder es darum geht, sich von den eigenen Leuten abzugrenzen. Sehr schade eigentlich. Will man politikfähig agieren, muss man geschlossen auftreten und kampagnenfähig sein. Das klingt sehr logisch, ist im Alltag aber immer nicht leicht zu bewerkstelligen. Man muss einfach mal versuchen, die bequemen Scheuklappen abzusetzen, einander zuzuhören und aus der elitären Besserwisser-Ecke rauskommen. Interne Konflikte die uns ganz wichtig erscheinen, interessieren draußen niemanden, erst recht nicht unserer Wähler. Nutzen wir also die anstehenden Wahlen, um engagiert, inhaltsreich und damit auch politisch aufzutreten. Links sein kann auch Spaß machen und erfolgreich sein. Die Bundestagsfraktion hat hier einen Teilerfolg zu verzeichnen. Nach monatelangen Personal- und Strategiedebatte machen wir endlich wieder das, wofür wir gewählt wurden, nämlich Politik. Ich erwarte, dass auch unsere Landtagsfraktion aus den innerparteilichen Grabenkämpfen herauskommt und wieder Politik macht. Neben einer zweifelsfrei erfolgreichen Pressearbeit gehört es auch dazu, mit der Partei zusammen zu arbeiten, Veranstaltungen zu organsierten und in die Gesellschaft hineinzuwirken. Und damit meine ich nicht das Engagement der einzelnen Abgeordneten, sondern die politische Arbeit der Fraktion insgesamt. Auf Bundesebene ist die Zukunft unserer Industrien ein Schlüsselthema. Eine Umweltschutzpolitik wird nur dann auf Zustimmung stoßen, wenn dies keine Frage des individuellen Geldbeutels ist. Wir brauchen keine Verkehrspolitik, die den Menschen das Autofahren verbietet, wie es kürzlich eine Politikerin der Grünen forderte. Wir können aber auch nicht so weiter machen, als ob um uns herum die Welt stehen bleibt. Wenn der Wirtschaftsminister Altmeier im Zusammenhang mit der Kohle-Ausstiegspolitik eine Auto-Uni an der Saar fordert, bekommt man schon den Eindruck, der Mann hat die letzte Jahrtausendwende verschlafen. Nach dem Ausstieg aus der Steinkohleförderung konnten die weggefallenen Arbeitsplätze aufgefangen werden, vor allem in der Automobilindustrie. Ein Wegbrechen dieses Industriezweiges wird aber verheerende Konsequenzen haben. Bei Ford in Saarlouis deutet sich bereit an, was da auf uns zu kommt. Und nicht neue, modernere Autos sind die Zukunft, sondern vollkommen neue Industriezweige. Die Verbreiterung von Forschung und Entwicklung, die Technologieführerschaft ist notwendig. Hier gibt es gute Ansätze an der Saar, aber das wird bei weitem nicht ausreichen. Wir brauchen auch Mobilität für alle, mit einem flächendeckenden ÖPNV und zu Preisen, die für alle bezahlbar sind – am besten ticketfrei. Wir brauchen die Anbindung des Saarlandes an den Schnellzugverkehr. Heute fahren täglich vier ICE/TGV über Saarbrücken. Woanders hingegen fahren vier Züge jede Stunde. Vielleicht ist das nicht der Maßstab, ob so wie hierzulande kann es auch nicht weitergehen. Und jedes Jahr im Dezember zum Fahrplanwechsel muss man froh sein, wenn kein weiterer Fernzug gestrichen wird. Im Bundestag debattieren wir demnächst über Fragen des Wahlrechts. Sicher nicht ganz unwichtig, aber für die meisten Menschen in ihrem persönlichen Alltag ohne jede Bedeutung. Es ist auch keine Frage wie groß der Bundestag ist oder wie hoch der Frauenanteil im Parlament sein sollte. Das Problem ist, dass dieses Parlament immer mehr zu einer Politik-Show-Bühne verkommt, weil die wirklichen Entscheidungen ganz wo anders getroffen werden. Ein attraktives Parlament debattiert ergebnisoffen. Im Bundestag und vor allem bei der Bundesregierung regieren die Beraterfirmen. Sie schreiben die Gesetzentwürfe, das Kabinett nickt ab und dann kommt es nur noch darauf an, in den Reihen der nicht mehr ganz so großen GroKo die notwendigen Mehrheiten zu finden. Die Rolle der Opposition ist es dann, irgendetwas zu finden, was man kritisieren kann. Das ist in der Regel auch ganz einfach, hilft aber nichts, weil die parlamentarische Mehrheit bereits vorher steht. Oft kommt dann in der Plenarsitzung der Spruch des jeweiligen Parlamentspräsidenten: „Ich verweise den Antrag in die in der Drucksache stehenden Ausschüsse“. Klingt gut? Zwei Drittel der Anträge durchlaufen – besser gesagt überstehen – diese Ausschüsse mit dem Vermerk „ohne Debatte“. Merkt ihr was? Und auch nicht das oft kritisierte Wahlrecht ist das Problem. Ein Beispiel ist die Debatte darum, allen Parteien vorschreiben zu wollen, ihre Listen mit mindestens 50 Prozent Frauenanteil aufzustellen. Keine Angst, ich finde unsere Regeln zu diesem Thema absolut sinnvoll und politisch notwendig. Aber es ist bitteschön eine Frage der Wählerinnen und Wähler, ob sie das, was bei Grünen und Linken politische Normalität ist, mit Kreuzen auf den Stimmzetteln honorieren. Ich werde im Bundestag also so einem Vorhaben meine Zustimmung nicht geben. Liebe Freunde, Deutschland ist weltweit betrachtet eines der reichsten Länder. Reich an engagierten Menschen, reich an Betrieben und reich Mitbestimmung, reich an natürlichen Ressourcen und auch volkswirtschaftlich betrachtet sehr reich. Das kam nicht von allein. Es wurde erarbeitet und hart erkämpft. Es wurde aber auch möglich, weil andere Länder verarmten. Weil Deutschlands Exportüberschüsse irgendwo anders Defizite zu Folge haben. Aber auch in unserem Land zahlen viele vollkommen unverschuldet diese Zeche. Es sind Kinder, die in Armut leben, die oft keine warme Mahlzeit bekommen oder sich die Klassenfahrt nicht leisten können. Es sind kranke und ältere Menschen, die auf Pflege angewiesen sich, sich aber das Notwenigste nicht leisten können. Und es sind Millionen Menschen, die als Leiharbeiter und im Niedriglohnbereich ausgebeutet werden. Diese Menschen erwirtschaften einen Reichtum von wenige Menschen und Kapitalgesellschaften, die dann nicht wissen, wohin mit ihrem ganzen Geld. Und damit sich der Protest und die Wut nicht gegen diese asozialen Schmarotzer der oberen Zehntausend richtet, hat man die Flüchtlinge und Ausländer erfunden, die hier angeblich wie die Maden im Speck leben. Ein perverser Trick. Unsere Aufgabe als LINKE muss es sein, die wahren Verursacher dieser Ungerechtigkeiten bloßzustellen. Wir brauchen endlich auch parlamentarische Mehrheiten, um diese Ungerechtigkeiten wirksam zu bekämpfen. Das geht – jetzt in Richtung der SPD – nicht aus den vermeidlichen Schützengräben der GroKo, sondern mit konsequenter Politik im Sinne der eigenen Klientel. Lass uns alle dafür streiten, gemeinsam, sozial und solidarisch. Glück Auf.

www.thomaslutze.de

▲ nach oben

 

 

 

Saarlinke auf facebook und Twitter

zum Beitrag

Linke vor Ort: Weltfrauentagsstand in Saarbrücken. Wie man sieht voller Einsatz! 😍



RT @uploadfilter: Guten Morgen Twitter! Heute zählt's! Der große Tag ist gekommen und wir gehen alle auf die Straße um für ein freies Inter…
Tweet: vor 1 Stunden

RT @Linksfraktion: Die von #SPD-Finanzminister #Scholz vorangetriebene Fusion von #DeutscheBank & #Commerzbank gefährdet Jobs und Milliarde…
Tweet: vor 1 Stunden

RT @martina_michels: Morgen in Erfurt: 14:30 am Anger heißt es: #SaveTheInternet und Wo seid seid ihr? t.co/qjYRjWQeXG https://t.co…
Tweet: vor 1 Stunden

RT @FabioDeMasi: Die schwarze Null ist eine Investitionsbremse. Investitionen können Schulden sogar verringern - wenn sie die Wirtschaft b…
Tweet: vor 10 Stunden

RT @DietmarBartsch: #StarkeFamilienGesetz ist #StarkeBürokratieGesetz: Auch Ministerin #Giffey & ich würden beim Ausfüllen der Anträge sche…
Tweet: vor 14 Stunden

Twitter DIE LINKE.

Politischer Aschermittwoch - DEN sollte man diesmal auf keinen Fall verpassen. t.co/CwPPCXjPJp
Tweet: 21.02.2019

Haushalts...entwurf 2019? Doppelt soviel für Verteidigung wie für Bildung und Forschung, Familie passt locker vierm… t.co/XTt9juw9Y2
Tweet: 27.11.2018

Die ersten Kreis-Themenforen gibt es nun auch als Flyer. t.co/QVPm9MCGn7
Tweet: 24.11.2018

Termintipp: Bahnhofsgeschichten mit dem Schriftsteller & Filmemacher Alfred Gulden, 29.11.2018, 19:00 - 21:00 Uhr.… t.co/D3sUpedwqV
Tweet: 24.11.2018

Aktionsflyer der Kreisarbeitsgemeinschaft Frauen des Kreisverbandes #Saarlouis zum Internationalen Tag zur Beseitig… t.co/m4dlZZV3ME
Tweet: 24.11.2018

Twitter Linke Saar

Saarlinke facebook stream

▲ nach oben

 

 

 

Onlineshop

Der Onlineshop der LINKEN wird betrieben durch die MediaService GmbH Druck und Kommunikation. Zum Angebot gehören Plakate, Broschüren, Aufkleber, Abzeichen, Fahnen und vieles mehr. Sowohl für Einzelkunden als auch den Bedarf von Landes- und Kreisverbänden.

zum Onlineshop

 

Jetzt Mitglied werden! Mitmachen und einmischen!

Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Gegen Waffenexporte und Kriegseinsätze der Bundeswehr. Für mehr Demokratie und eine gerechte Verteilung des Reichtums. Hier kannst Du sofort und online Deinen Eintritt in die Partei DIE LINKE erklären.

Mitglied werden

"Stoppt die AfD" - Broschüre

Die im Mai erschienene Broschüre zur AfD wurde jetzt neu aufgelegt. Die Broschüre zeigt, woher die AfD kommt und wer sie heute ist. Sie liefert Zahlen, Daten und Fakten, die die rassistische Hetze gegen Geflüchtete, Muslime und andere entlarven.

PDF herunterladen

nd - neues deutschland

Glück für Netanjahu
US-Präsident Donald Trump twittert den Golan israelisch. - mehr

Schlacht um Neuland
Der Streit wegen der EU-Urheberrechtsreform trägt beinahe mythische Züge. - mehr

Dumping bleibt Alltag
Jana Frielinghaus findet, dass Unternehmen Arbeiter viel zu leicht um den Mindestlohn prellen können - mehr

Arme haben keine Priorität
Alina Leimbach zum verfehlten Armutsreduktionsziel der EU - mehr

Weg mit dem Milliardenrisiko
Gerhard Schick lehnt die Fusion von Deutsche Bank und Commerzbank ab - mehr

Darf-Bedarf
Paula Irmschler über den Umgang mit Musik von Tätern - mehr

E-Mail an die Landesgeschäftsstelle | Telefon: 0681/51775

Wir sind in der Regel von Montag-Donnerstag von 9-14 Uhr und am Freitag von 9-13 Uhr erreichbar. Bitte ruft aber zur Sicherheit im Vorfeld an.

Ergreif Partei für soziale Gerechtigkeit!

Mach im Wahlkampf mit – werde Botschafterin oder Botschafter für soziale Gerechtigkeit und einen Politikwechsel in unserem Land.

werde linksaktiv

▲ nach oben